Altersvorsorgepflicht: Gespräch mit Jana Schimke (CDU), MdB

Landesvorsitzender Bösemüller und weitere Vertreter des BDS Deutschland e.V. trafen sich Ende November mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Jana Schimke, um über die Vorschläge des BDS zur Altersvorsorgepflicht für Selbständige zu diskutieren.

Der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. befürchtet eine Rentenversicherungspflicht durch die Hintertür, sollte die Große Koalition ihre Pläne wahrmachen und eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige einführen. Um dies zu verhindern, engagiert sich der BDS Deutschland e.V. intensiv für eine sinnvolle Lösung und hat gemeinsam mit zahlreichen Verbänden ein Forderungspapier erstellt. Einmal mehr zeigte sich, dass die Datenbasis für die Aussagen zur Altersarmut bei Selbständigen unzureichend ist. Während das Bundesarbeitsministerium mit unrealistischen Zahlen von mehreren Millionen Selbständigen in Altersarmut argumentiert, schätzt der BDS Deutschland e.V. die Anzahl der betroffenen Selbständigen auf rund 250.000 Personen. Nach Ansicht des BDS ist deshalb keine gesetzliche Regelung nötig. Vielmehr müsse man darauf achten, dass die Selbständigen in Branchen mit geringerer Entlohnung trotz allem genug Geld übrig haben um selbst vorzusorgen. Durch steuerliche Belastungen und bürokratische Auflagen ist dies häufig nicht der Fall. Nach Ansicht des BDS würde eine Altersvorsorgepflicht zu einem weiteren Rückgang der Existenzgründungen und damit zu einer Schwächung der deutschen Wirtschaft führen. Jana Schimke berichtete über die Position der CDU und machte deutlich, dass sie sich für eine Lösung einsetzen werde, die das Unternehmertum stärkt und nicht weiter schwächt.

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Abnahmemissbrauch: gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht

Der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. engagiert sich bereits seit längerer Zeit für eine Verbesserung der Gesetzeslage um missbräuchliche Abmahnungen zu verhindern. Am 11. September 2018 hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs veröffentlicht. Den Entwurf finden Sie hier. Der BDS hat nun gemeinsam mit 19 Verbänden eine gemeinsame Stellungnahme zum Referentenentwurf veröffentlicht. In der Stellungnahme betonen die Verbände, dass sie Abmahnungen auch weiterhin für einen sinnvollen Weg halten um außergerichtliche Einigungen zu erzielen. Allerdings werde das Instrument der Abmahnung sehr häufig missbräuchlich verwendet. Der Gesetzentwurf enthält bereits einige Verbesserungen, die Verbände sehen allerdings noch Nachbesserungsbedarf.

Entwicklung der "Fachkräftestrategie 2030 für den Freistaat Sachsen"

Ausgangspunkt der Strategieentwicklung ist eine wissenschaftliche Analyse zur aktuellen und zukünftigen Fachkräftesituation im Freistaat Sachsen, die die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken Sachsens in Bezug auf die künftige Fachkräftesicherung ermittelte (SWOT). Auf dieser Grundlage erarbeitete eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften, den kommunalen Spitzenverbänden, der Bundesagentur für Arbeit, Interessenverbänden und der Staatsregierung die Grundzüge der Fachkräftestrategie Sachsen 2030. Das Herzstück dieser Grundzüge bildet ein umfassendes Zielsystem mit konkreten Handlungsempfehlungen und verantwortlichen Akteuren. Beim Strategieforum am 20. September 2018 wurden Ziele und Empfehlungen mit einem breiten Publikum aus Vertretern der Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft diskutiert. Mit Ihrer Online-Beteiligung haben auch Sie die Möglichkeit diesen Austausch weiterzuführen und Ihre Expertise zu den Grundzügen der Fachkräftestrategie 2030 für den Freistaat Sachsen einzubringen. Zum Beteiligungsportal gelangen Sie hier. Die Beteiligung an der Diskussion endet am 15.10.2018.

Neues Forderungspapier zur Altersvorsorge für Selbständige

Die Große Koalition hat angekündigt, eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige einzuführen. Mehrere Selbständigen-Verbände haben nun ein gemeinsames Forderungspapier zur Altersvorsorge für Selbständige veröffentlicht. Das Forderungspapier finden Sie hier. Die Verbände sprechen sich für ein breites Spektrum an zusätzlichen Möglichkeiten zur Altersvorsorge, sogenannte „Opt-Outs“, aus und fordern eine flexible Lösung, um einkommensstärkere und einkommensschwächere Jahre ausgleichen zu können (05.09.2018).

Verbände Altersvorsorge

BDS-Deutschland tagt in Dresden

Am 01.09.2018 trafen sich die Vertreter der Mitgliedsverbände des Bund der Selbständigen Deutschland in Dresden. Zunächst wurden Fragen zum Protokoll und zur Satzung des BDS Deutschland besprochen. Anschließend berichteten die einzelnen Landesverbände über ihre Verbandsarbeit. Die Berichterstattung und Auswertung des Landesverbandes Sachsen führte zu einer lebhaften Diskussion darüber, wie künftig die regionalen Verbände besser erreicht werden können und wie es durch Nutzung bestehender Veranstaltungsformate vor Ort gelingen kann, noch stärker zusammenzuarbeiten. In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellte Tim Wiedemann (Geschäftsführer BDS Rheinland-Pfalz & Saarland) das aktuelle Rentenpapier sowie die beteiligten Verbände vor. Im Anschluss daran wurde eine Strategie zur Umsetzung der Forderungen ausgearbeitet und skizziert. Abschließend erfolgte noch die Berichterstattung der weiteren Arbeitskreise des BDS Deutschland zu den Themen Schule&Wirtschaft, Bürokratieabbau und Digitalisierung.

BDS Deutschlandtreffen 01.09.2018 in Dresden

LANDESVERBANDSTAG 2018 - Motto: Kunst und Wirtschaft

Am 31.08.2018 fand der Landesverbandstag des BDS Sachsen in Dresden statt. Organisiert und ausgerichtet wurde diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. Als Veranstaltungsort wurde das Zentralwerk in Dresden Pieschen gewählt, ein Ort, der künstlerisches Denken und unternehmerisches Handeln miteinander verbindet. Ziel des gemeinsamen Events war es, Kreativschaffende mit Unternehmern und Unternehmerinnen ins Gespräch zu bringen. Nach der Eröffnung des Landesverbandstages durch Frank Bösemüller (Landesvorsitzender des BDS Sachsen) und Simone Heller (Vorsitzende des LBK Sachsen), erläuterte Frau Barbara Lubich (Vorstand Zentralwerk e.V.), wie aus der verfallenen Industrieruine an der Riesaer Straße mit viel Eigenleistung und einer eigens dafür gegründeten Genossenschaft der heutige Wohn- und Kulturkomplex inklusive Ballsaal entstand. Ein weiterer Höhepunkt des Verbandstages stellte der Vortrag von Herrn Dirk Dobiéy, Gründer des Beratungsunternehmens „Age of Artists“, dar. Herr Dobiéy zeigte, dass es vielfältige Schnittstellen zwischen Kunst und Wirtschaft gibt und wie Unternehmen vom künstlerischen Schaffungsprozess lernen und diesen für den Unternehmensalltag transformieren können. In den sich anschließenden Workshops konnten sich die Teilnehmer in kleineren Gruppen zu den Themen „Perspektiven durch Kunst“, „Kommunikation für Vereine“, „Gesundheit und Persönlichkeit“ sowie „Nachwuchs bilden“ austauschen. Miteinander im Gespräch waren die Teilnehmer auch im politischen Forum mit Uwe Gaul (Staatssekretär des SMWK), Iris Raether-Lordieck (MdL) und Aline Fiedler (MdL). Für das leibliche Wohl (Kaffee und Kuchen sowie ein leckeres Grillbuffet) sorgte das Team von ECCE Kaffee und Getränke.

Der Landesverbandstag hat gezeigt: auch wenn scheinbar Kunst und Wirtschaft zwei getrennte Bereiche sind, kristallisieren sich viele Gemeinsamkeiten und spannende Synergien heraus. In diesem Sinne freuen wir uns auf weitere gemeinsame Veranstaltungen dieser Art. Herzlichen Dank dem Farbwerk e.V., den Künstlern für die Öffnung ihrer Ateliers und allen anderen Mitwirkenden und Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

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Treffen mit dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes

Am 09.07.2018 trafen sich in den Räumen des Landes-Tourismusverbandes Sachsen e.V. Herr Böhme und Herr Bösemüller zu einem Arbeitsgespräch. Gegenstand sind die Bestrebungen beider Verbände, die Arbeit der regionalen Vereine zu stärken und Gemeinsamkeiten zu bündeln, um politische Ziele zu erreichen. Dabei geht es vor allem um Vereinfachungen im Bereich Fördermittel für kleinere Unternehmen, neue Förderungen für kleinere Gasthöfe und neue Ideen im Zuge der Digitalisierung. Eine wichtige Rolle kann auch die Bündelung von Aktivitäten spielen, wenn sich die regionalen Unternehmen zu Konzepten zusammenfinden, die den Tourismus stärken, wie die Bildung von WLAN Hotspots mit zielführender Werbung aus der Region, Apps für die smartphone basierte Gästebegleitung oder Gästekartensysteme für den heute so wichtigen Datenfluss zur Gewinnung von Erkenntnissen über das regionale Touristenverhalten oder die Verlängerung der Aufenthaltsdauer sowie die Erhöhung der Qualität der Angebote.

Überarbeitung des Forderungspapiers zur Ausgestaltung des Gesetzes zur Altersvorsorgepflicht für Selbständige

Vor etwa eineinhalb Jahren hat der BDS Deutschland e.V. einen Arbeitskreis zum Thema Altersvorsorge für Selbständige ins Leben gerufen. Mehrere Verbände, unter anderem auch der BDS Sachsen e.V., erarbeiteten ein fundiertes und konkretes Forderungspapier, welches bei Terminen mit der Politik und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgestellt wurde. Nachdem sich CDU, CSU und SPD in den Koalitionsverhandlungen darauf verständigt haben, eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige einzuführen, trafen sich nun die Vertreter dieser Verbände in Berlin, um das Forderungspapier zu überarbeiten. Dabei wurde deutlich, dass es nach Ansicht der Selbständigen für das vorgesehene „Opt-Out“ aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine breite Basis geben muss. Schließlich haben die Selbständigen je nach Region, Branche und persönlicher Präferenz in unterschiedliche Vermögenswerte investiert. Dieser Diversität muss eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige Rechnung tragen (09.06.2018).

Neuer Landesvorsitzender beim BDS Schleswig-Holstein

Beim Landesverbandstag des BDS Schleswig-Holstein in Flensburg wurde der Rechtsanwalt M. Sawade zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Wir wünschen Herrn Sawade viel Erfolg bei seiner Tätigkeit (09.06.2018).

Schonfrist für Datenschutz-Abmahnungen kann nur Notlösung sein

Die CDU/CSU Bundestagfraktion hat einen Vorstoß unternommen, um Unternehmen vor Abmahnungen im Zusammenhang mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung zu schützen. Angedacht ist eine Schonfrist von zwölf Monaten bevor kostenpflichtige Abmahnungen zulässig sind. Das entsprechende Gesetz soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden. Der BDS Sachsen e.V. sieht die angedachte Schonfrist positiv, allerdings auch die Notwendigkeit einer langfristigen Lösung des Problems.

„Eine Schonfrist für Abmahnungen bei Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung kann nur eine Notlösung sein. Wir brauchen eine langfristige Lösung des Problems und das bedeutet eine Reform des Wettbewerbsrechtes. Die ursprüngliche Idee von Abmahnungen war, dass sich Unternehmen außergerichtlich einigen, wenn einer der Wettbewerber gegen Regelungen verstoßen hat. Das halten wir weiterhin für richtig. Leider hat sich in den letzten Jahren die Praxis dahin entwickelt, dass findige Geschäftemacher die Abmahnungen nutzen um Geld zu verdienen. Das war nie die Idee der Abmahnungen und muss konsequent verboten werden“, sagt Frank Bösemüller, Landesvorsitzender des BDS Sachsen e.V.

Es gebe eine einfache Möglichkeit dieses Problem zu lösen, so Bösemüller: „Die erste Abmahnung muss immer kostenfrei sein. Dann bekommt die Abmahnung wieder den Charakter eines kollegialen Hinweises zwischen Unternehmen mit der Bitte um außergerichtliche Einigung und kreist nicht mehr als Damoklesschwert über den Betrieben“ (09.06.2018).

BDS Deutschland tagt in Berlin

Am 17.03.2018 fand erneut ein Arbeitstreffen des BDS Deutschland statt. Insgesamt neun Landesverbände trafen sich in Berlin, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Der Landesvorsitzende des BDS Sachsen, Frank Bösemüller, hielt zwei Vorträge. Neben der Präsentation eines Rahmenvertrages ging es um eine zukunftsgerichtete Kommunikationsstrategie. Weiteres Thema war die Bewertung des Koalitionsvertrages. Hier hat sich gezeigt, dass es zu einigen Themen wie die Altersvorsorge für Selbständige, dem Statusfeststellungsverfahren oder im Bereich E-Government erste Ansatzpunkte gibt, die nun ausgestaltet werden müssen. Mit diesen sowie weiteren Themen wird sich der BDS Deutschland in den kommenden Jahren beschäftigen und mit den politischen Entscheidern in Kontakt treten.  

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Übergabe der KMU Roadmap an Staatsminister Dulig in Wilsdruff

Ein starker Mittelstand ist das wirtschaftliche Rückgrat in Sachsen, leider gilt das nicht mehr für alle Regionen in unserer Heimat. Die Mittelstandsvereinigung der SPD Sachsen (AGS) hat deswegen Vorschläge und Anregungen für den ländlichen Raum in Ostsachsen in einer eigenen Roadmap zusammengefasst. Diese wurde dem Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, am 02.03.2018 bei der Firma Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH (WIMA) feierlich übergeben. Frank Bösemüller, Landesvorsitzende des BDS Sachsen, war als Mitautor an der Erstellung der Roadmap im Rahmen des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft beteiligt. Ein Foto sowie weitere Informationen zur Übergabe der Roadmap finden Sie hier. Besprochen wurden auch Themen wie die derzeit in Ausarbeitung befindliche neue Mittelstandsrichtlinie für Sachsen. Herr Vieweg, MdL, sicherte zu, dass der BDS an diesem Prozess teilhaben kann. Bösemüller betonte, dass es für kleinere Unternehmen erleichtert werden muss, Förderungen zu erlangen. Gerade die Sächsische Aufbaubank zeichnet sich durch schwierige Antragsverfahren und unklare Entscheidungen aus. Ein wichtiges Thema war auch die mögliche Förderung sächsischer Ideen zur industriellen Umsetzung.

Neuer Vorstand beim BDS Thüringen

Bei ihrer Jahresversammlung in Bad Klosterlausnitz haben die Mitglieder des Bund der Selbständigen Thüringen einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender ist Tom Wildensee, der in Gera eine Praxis für Logopädie und Ergotherapie führt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Robert Schwarz, Vorsitzender der Thüringer EnergieAgentur e.V., gewählt. Beisitzer ist Gisbert Sachs. Mehr dazu lesen Sie hier.

BDS Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der Messe "Chance"

Am 23. und 24. Februar 2018 fand in Halle die Messe "Chance" mit dem Motto „Zukunft selbst gestalten!“ statt. "Chance" ist eine Fachmesse für Ausbildung, Weiterbildung, Existenzgründung, Beruf und Personal. Mit einem Stand für "Selbständig in Mitteldeutschland" waren die Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der Messe vertreten. Der Landesvorsitzende des BDS Sachsen, Frank Bösemüller, hielt einen Vortrag mit dem Titel "Erfolgreich gründen - der Mix macht's". Christian Allner, Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online und Mitbegründer des Informationsportals "Selbständig in Mitteldeutschland" (BDS Sachsen-Anhalt), sprach zum Thema "Selbstständig machen als Student".

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Neue Satzung des BDS Sachsen jetzt online verfügbar

Die auf der Mitgliederversammlung vom 08.09.2017 beschlossenen Satzungsänderungen sind nun wirksam. Die neue Satzung finden Sie hier (12. Februar 2018).

Bund der Selbständigen bei der Eröffnungsveranstaltung Sichtweisen II

Am 08.02.2017 nahm der Landesvorsitzende des BDS Sachsen, Frank Bösemüller, an der Eröffnung der Ausstellung Sichtweisen II im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst teil. Es sprachen Dr. Eva-Maria Stange vom Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und Simone Heller, Vorsitzende des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen e. V. Aus den eingereichten Arbeiten der Genres Malerei, Grafik und Fotografie wählte eine Jury rund 70 Werke aus, in denen sich die zeitgenössische bildnerische Diskussion in ihrer inhaltlichen Breite wie formal-ästhetischen Tiefe vermittelt. Die Werke werden in den Fluren des Ministeriums gezeigt und können käuflich erworben werden. Mit ihrer Ausstellungsbeteiligung verbinden die Künstlerinnen und Künstler erneut ein soziales Engagement. Die Hälfte ihres Verkaufserlöses spenden die Beteiligten für ein Stipendium für Künstlerinnen oder Künstler, die in ihren Heimatländern nicht mehr oder nur unter schweren Bedingungen arbeiten können oder anderweitig schutz- und hilfebedürftig sind. Die Ausstellung ist bis zum 4. April montags bis freitags 8 bis 18 Uhr in den Fluren des Kunstministeriums zu sehen (Wigardstraße 17, 01097 Dresden).

Was bedeutet die große Koalition für die Selbständigen?

Nach intensiven Verhandlungen haben sich CDU, CSU und SPD auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag verständigt. Der Koalitionsvertrag muss nun noch von den SPD-Mitgliedern angenommen werden. Unser Dachverband, der Bund der Selbständigen Deutschland e.V., hat sich angeschaut, was die Große Koalition für die Selbständigen bedeutet. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier. Aus Sicht des BDS Deutschland e.V. greift der Koalitionsvertrag einige wichtige Themen für Selbständige auf. Als aktive Interessenvertretung wird sich der BDS in die Meinungsbildung und die Gesetzgebungsprozesse konstruktiv einbringen und die Argumente der Selbständigen vortragen (08. Februar 2018).

Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. - jetzt Mitglied beim BDS 

Der Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. vertritt die Kultursparte Bildende Kunst und die Anliegen der Träger des bildkünstlerischen Lebens gegenüber der Öffentlichkeit und politischen Gremien. Mit der Mitgliedschaft im Bund der Selbständigen ergibt sich nicht nur eine gebündelte gemeinsame politische Interessensvertretung, in der bildenden Kunst und ihren Schöpfern liegen enorme Potentiale, die von Unternehmen genutzt werden können. Aus künstlerischen Interventionen, bei denen Unternehmensmitarbeiter und Künstler im Rahmen kreativer Aktionen aufeinander treffen, können spannende Synergien, neue Perspektiven, kreative Ideen und innovative Impulse entstehen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem LBK Sachsen e.V. (28. Januar 2018).

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Groko-Sondierungen: Zwang zur gesetzlichen Rente für Selbständige vom Tisch

Die Selbständigen in Deutschland werden auch in Zukunft die Wahl haben wie sie ihre Altersvorsorge betreiben. Ein Zwang zum Eintritt in die gesetzliche Rentenversicherung, wie in der letzten Legislaturperiode unter anderem von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) gefordert, ist vom Tisch. Das geht aus dem Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD hervor. Beschlossen wurde eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige, die jedoch individuell ausgestaltet werden kann. Der Bund der Selbständigen Sachsen e.V. begrüßt diesen Kompromiss (12. Januar 2018).

Weihnachtsfeier 2017

Am 01.12.2017 fand unsere diesjährige Weihnachtsfeier im Hotel „Elbparadies“ in Pirna statt, die der BDS zusammen mit dem VdS Gewerbeverein Pirna ausrichtete. Mit einem „Vorglühen“ an der Elbe startete das gemütliche Beisammensein. Bei einem leckerem 3-Gänge-Gaumenschmaus, lockeren Gesprächen, Geschenken vom Weihnachtsmann  und mit Pirna's traditionsreichem Nachtwächter Wolfgang Bieberstein, der in die Rolle einiger historischer Figuren schlüpfte, verlebten alle eine gelungene Feier. Herzlichen Dank dem VdS Gewerbeverein Pirna.

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BDS trifft Wirtschaftsvertreter aus China

Am 24.10.2017 fand das erste Wirtschaftstreffen China zwischen Vertretern der Gesellschaft für Deutschlandstudien der Stadt Qingdao, dem VITW, Verband der Ingenieure, Techniker und Wirtschafter, dem Forum für Baukultur e.V. Dresden und dem BDS Bund der Selbständigen im Lingnerschloss in Dresden statt. In einem zweistündigen Austausch wurden die Grundlinien einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit besprochen. Qingdao war bis 1915 eine kleine deutsche Kolonie und ist heute eine aufstrebende Wirtschaftsmetropole mit einem rasch wachsenden Hafen, in Kürze der größte Containerumschlagplatz der Welt und 9 Mio Einwohnern. Der chinesischen Delegation gehörten auch Vertreter der Wirtschaftsregion an. Wichtige Themen der chinesischen Gesprächspartner waren die Bereiche Umwelttechnik, Maschinenbau, Altenbetreuung und der Aufbau von Kooperationsmöglichkeiten. Für Dezember wurde die Fortsetzung der Gespräche terminiert.
 
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Landesverbandstag 2017 in Leipzig

Unser diesjähriger Landesverbandstag am 08.09.2017 in Leipzig wurde von unserem Mitglied - VITERA® Institut für Gesundheit & Prävention organisiert und ausgerichtet. Ganz in diesem Sinne hatten die Teilnehmer Gelegenheit, aktiv die Elemente Bewegen mit Spass, Entfalten mit Gelassenheit und Essen und Trinken mit Genuss auszuprobieren. So wurden gesunde Smoothies und Wein verkostet, Yoga Grundübungen erlernt und Übungen zur Verbesserung der körperlichen Fitness durchgeführt. Ganz entspannt ging es dann zum Abendessen ins Restaurant Café Gohliser Schlösschen, wo ein Teil der Teilnehmer aktiv in der Küche bei der Zubereitung des Essens mitmachte. Abschliessend wurde der Leipziger Norden mit einem Nachtwächter erkundet. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, wofür wir Vitera ganz herzlich danken. 

Diskussion 1         Vitera Info 

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Wichtige Info zu möglichen GEMA Nachbelastungen

Im Monat Juli wird die GEMA Nachberechnung bei Veranstaltern vornehmen, die Musikfolgen für durchgeführte Veranstaltungen mit Live-Musik nicht eingereicht haben. Die Nachberechnung bezieht sich auf Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2016. Fehlende Musikfolgen für die Veranstaltungen können noch bis zum 31. August 2017 an das Kundencenter der GEMA nachgereicht werden. Fragen und Antworten zum Thema/ Musteranschreiben

Bund der Selbständigen Deutschland zu Gast beim BDS Ortsverband Barnim

Am 03.07.2017 lud der BDS Ortsverband Barnim im Rahmen der Themenreihe "Unternehmen im Wandel der Zeit" nach Bernau bei Berlin. Das Thema war " Altersarmut bei Selbständigen - Einbindung von Selbständigen in das Rentensystem?" Landesvorsitzender Frank Bösemüller erläuterte das Positionspapier des BDS Deutschland zum Thema Altersvorsorge für Selbständige und gab damit den Auftakt zu einer guten Diskussion. Zu Gast waren auch die Präsidentin des BDS Deutschland Liliana Gatterer, Hans-Georg von der Marwitz (MdB Barnim II) und André Stahl (Bürgermeister Bernau bei Berlin).

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Warnhinweis zum Eintrag in Gewerbeverzeichnis Sachsen

Unsere Mitglieder haben uns wieder einmal auf betrügerische Faxe zum Eintrag "Gewerbeverzeichnis Sachsen" aufmerksam gemacht. Die Firma sitzt in Bukarest, der Vertrag würde 2 Jahre laufen mit monatlichen Kosten von 66 EUR netto. Ignorieren bzw. vernichten Sie das Schreiben am besten.

Landesverbandstag Mecklenburg-Vorpommern

Landesschatzmeister Steffen Freyboth vertrat am 01.07.2017 den BDS Sachsen beim Landesverbandstag der Kollegen in Meckelnburg-Vorpommern. Am Vormittag fand auf dem Fliegerhorst Laage des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff" eine Führung statt. Nach dem Mittagessen folgte dann die Jahreshauptversammlung. Bei der abschliessenden Kaffeerunde gab es die Möglichkeit, sich auszutauschen. 

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Veranstaltung „Gesunde Mitarbeiter – Starkes Unternehmen“ 

In die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter zu investieren, ist für den Erfolg eines Unternehmens heute wichtiger denn je. Gemeinsam mit der BKK-VBU informierten wir dazu am 16.05.2017 auf Schloss Eckberg Dresden.

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Im Gespräch mit Vertretern des Bündnis 90/Die Grünen

Am 10.04.2017 traf sich der Arbeitskreis Altersvorsorge des BDS Deutschland erneut in Berlin mit Vertretern der Grünen. Lebhaft diskutiert wurden Lösungsansätze zu den Themen Altersvorsorge für Selbständige und Scheinselbständigkeit. Die „grüne“ Idee einer Bürgerversicherung geht in Richtung unseres Vorschlages, dass es in der gesetzlichen Rentenversicherung einer grundlegenden Reform bedarf, bevor die Selbständigen verpflichtet werden sollten, in dieses System mit einzuzahlen. Auch das vorgeschlagene 3-Säulen-Modell (gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge) als gleichberechtigte und mit den jeweiligen Vorteilen auch politisch unterstützte Variante wurde heftig diskutiert. Es geht eben nicht allein um die Vorsorgefunktion des Staates, sondern auch um die Verantwortung und die Freiheit jeder einzelnen Person. Deutliche Unterschiede gab es hinsichtlich der Kontrolle einer Versicherungspflicht, wenn diese mehr als nur die gesetzliche Rentenversicherung und damit die Wahrung der freien Entscheidung des Selbständigen für einen Versorgungsweg im Alter beinhalten soll. Die Bewertung der Vorsorge in der Zukunft durch eine neue Behörde hielten die Vertreter des gemeinsamen Konzeptes zur Altersvorsorge von weiteren Interessenverbänden und dem BDS Deutschland für völlig unangemessen, da dies die jährliche Steuererklärung völlig zureichend ausweist. Das Treffen wurde durch die Vertreter der Grünen um mehr als eine Stunde verlängert und zeigte das große Interesse an den Argumenten und Vorschlägen unseres Arbeitskreises. Dafür auch ein Dank an alle Beteiligten, Dr. Thomas Gambke und Markus Kurth beide MdB, letzterer Rentenpolitischer Sprecher der Grünen. 

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Arbeitstreffen des BDS Deutschland in Hamburg

Am 01.04.2017 fand das Arbeitstreffen der Mitgliedsverbände des BDS Deutschland in Hamburg statt. Intensive Diskussionen gab es zu Themen wie die Haltung der Selbständigen zur Rolle Europas und der weiteren Entwicklung der Europäischen Union. Hier wurde festgehalten, dass der BDS auf die Prozessgestaltungen in Europa und damit auch gegen die Ministerialbürokratie in Brüssel mehr Einfluss gewinnen muss. Ein gemeinsamer Binnenmarkt braucht auch regionale und nationale Besonderheiten, die es zu verteidigen gilt. Geplant ist der Aufbau einer BDS Dienstleistungsgesellschaft, um die Vermittlung von Gründungsberatungen und die Vermittlung von Fördermitteln wieder in den eigenen Kompetenzbereich zu bekommen, gerade auch mit dem Ziel, die regionalen Gewerbeverbände zu stärken. Diskutiert wurde auch, wie die einzelnen Landesverbände vor Ort erfolgreiche Arbeit leisten können: mit regionalen Unternehmerfrühstücken, der Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, der Entwicklung von interessanten Bildungsformaten mit Themen, wie die Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzrichtlinie oder die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Digitalisierungsstrategie.

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Treffen mit Herrn Dr. Brzezinski von der Handwerkskammer Dresden

Am 29.03.2017 traf sich der BDS mit dem Hauptgeschäftsführer der HWK Dresden, Dr. Brzezinski. Was das Thema Altersvorsorge für Selbständige betrifft, so waren sich die Gesprächspartner einig, dass es allen wichtig ist, dass die Wahlfreiheit für die Selbständigen erhalten bleibt. Da das traditionelle Instrument der Weitergabe des Unternehmens an einen Nachfolger als Altersvorsorge wegen fehlender Nachfolge Einschränkung erfährt, muss das Bewusstsein zur Altersvorsorge entwickelt und gestärkt werden. Bezüglich Scheinselbständigkeit ist vor allem das Thema Rechtssicherheit von großer Bedeutung und es gab einen gemeinsamen politischen Ansatz, hier ein neues Denken zu initiieren, was weniger an juristischen Grundsätzen festhält und mehr in Richtig der Flexibilisierung unserer Arbeitswelt geht. Weiterhin betonte der BDS, dass die Arbeit im Gründerbereich nicht auf die Institutionen der Kammern und der staatlichen Verwaltung beschränkt sein darf, sondern auch der BDS als traditionelle Vertretung der Selbständigen eine Rolle spielt und aus diesem Grund auch in den Gremien zur Gründung von Unternehmen vertreten sein muss. Hintergrund ist der Antrag des BDS auf Mitarbeit im Ausschuss Existenzgründung, welcher unter anderem von einem Vertreter der HWK abgelehnt wurde. Geplant sind weitere Gespräche mit der Handwerkskammer, insbesondere auch zu dem Thema Nachwuchsentwicklung durch enge Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft, wo beide Seiten ihre Potentiale einbringen wollen.

Gesprächsrunde zum Thema "Soziale Absicherung von Selbständigen"

Am 21.03.2017 lud die Fraktion Die Linke zur Diskussion im Landtag zum Thema "Soziale Absicherung von Selbständigen neu gestalten". Fraktionsgeschäftsführer Bartsch MdB stellte seine Thesen dar: Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse, nur wenige zahlen in die gesetzliche Rente, Gewerkschaft kümmert sich stärker um Selbständige (35.000 neue Mitglieder). Das Ziel der Linken ist eine Mindestrente von 1050 EUR für jeden Rentner. Geklärt werden müsse das Thema Krankenkasse und deren Mindestbeiträge für freiwillig in der GKV Versicherte.  BDS Landesvorsitzender Bösemüller machte deutlich, dass es nicht gleichbedeutend ist, nicht in der gesetzlichen Rente zu sein und keine Altersvorsorge zu haben. Wir sehen dringenden Bedarf zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung. Wir brauchen eine Einführung von Freigrenzen für pfändungs-freies Altersvorsorgevermögen auch im Alter, wir kämpfen auch für die Wahlfreiheit der Altersvorsorge für Selbständige, weil dies auch besser den wirtschaftlichen Möglichkeiten entspricht. Es muss auch diskutiert werden, wie die immer flexibler werdenden Lebensstrukturen mit Ausbildungszeiten, Weiterbildungszeiten, angestellter Beschäftigung und Selbständigkeit mit gleichermaßen flexibleren Strukturen der sozialen Absicherung zu verbinden sind. Wichtiges Problem bleibt die Scheinselbständigkeit oder ungewollte Selbständigkeit durch Konzerne, Redaktionen bei Zeitungen, Paketfahrer, Flugpersonal, auch hier müssen Klärungen erfolgen.

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Treffen mit Staatssekretär Stefan Brangs

Am 20.03.2017 traf sich der Landesvorsitzende Bösemüller zum Gespräch mit dem Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales, im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Themen waren Ausbau der Internetanbindung, Förderstrukturen des Landes und Gründerkultur. Laut SMWA sind 97,6 % der Förderungen für die Wirtschaft an kleinere Unternehmen gegangen. Größtes Problem ist immer noch die fehlende Bekanntheit der Fördermöglichkeiten. Das wird der BDS Sachsen gemeinsam mit dem SMWA verbessern.  Der direkte Gründerzuschuss soll nicht wiederbelebt werden. Wie kann Gründerwillen gefördert werden? Dies ist Aufgabe der Landesregierung und der Verbände. Dazu braucht es neue Ideen, eine Gründerkultur zu entwickeln, wie beispielsweise die engere Zusammenarbeit von Unternehmern mit Schulen oder die Belohnung von Gründeraktivitäten beim Studium mit Creditpoints für das Studienergebnis.  

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BDS Sachsen begrüßt Reform des Insolvenzrechts

Seit mehreren Jahren setzt sich der BDS Sachsen für eine Reform des Insolvenzrechtes ein. Besonders der Paragraf 133 der Insolvenzordnung, die sogenannte Vorsatzanfechtung, war für kleine Unternehmen ein Unsicherheitsfaktor. Der Bundestag hat nun eine Reform des Insolvenzrechtes beschlossen und trägt somit zur Rechtssicherheit für kleine Unternehmen bei. Bisher war es möglich, dass ein Unternehmen, wenn es einem Lieferanten einen Zahlungsaufschub gewährte, bei einer Insolvenz des Lieferanten mit zur Verantwortung gezogen wurde. Die üblichen Mahnungen und Ratenzahlungen zwischen Unternehmen konnten dazu führen, dass ein gesunder Betrieb durch die Insolvenz eines Lieferanten ebenfalls in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Schließlich, so die gängige Rechtsprechung, könne man annehmen, dass das Unternehmen in diesen Fällen von der bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit des Lieferanten gewusst haben müsste. Das neue Gesetz beseitigt diese Annahme. Es hält fest, dass das Unternehmen bei der Gewährung von Ratenzahlung grundsätzlich davon ausgeht, dass der Geschäftspartner solvent ist. Außerdem wurde der Zeitraum für die Vorsatzanfechtung von bisher zehn Jahren auf vier Jahre verkürzt. Auch wenn nun ein Schritt in die richtige Richtung gemacht worden ist, besteht noch weiterer Reformbedarf.

BDS Deutschland tagt in Leipzig am 18.02.2017

Am Samstag tagte der BDS Deutschland in Leipzig. Dabei ging es in erster Linie um Themen und die Strategie für die Bundestagswahl 2017. Herzlichen Dank an unser Mitglied die Firma VITERA Institut für Gesundheit & Prävention, die uns ihre Räumlichkeiten für die Tagung zur Verfügung stellte.

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Zwölf Verbände mit gemeinsamer Position zur Altersvorsorge

Es ist ein Novum in der Interessenvertretung der Selbständigen. Erstmals haben sich elf Verbände zusammengetan, um ein gemeinsames Forderungspapier zur Altersvorsorge für Selbständige zu erarbeiten. Lesen Sie das komplette Forderungspapier hier. Wir freuen uns über Ihr Feedback dazu. 

Neujahrsempfang Gewerbeverein Ostrau

Gemeinsam mit der Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinden Ostrau und Zschaitz führte am 13. Januar 2017 der Gewerbeverband Ostrau und Umgebung den 4. Neujahrsempfang durch. Mit Mitgliedern des Gewerbeverbands, Vertretern von Gewerbebetrieben, Vereinen und verdienten Bürgern beider Gemeinden begingen 100 Gäste einen sehr schönen Abend. Mit dem Bläserquartett der Musikschule Döbeln wurden die Gäste auf den Abend eingestimmt. Vom Vorsitzenden, Bernd Sonntag, wurde der Abend eröffnet und alle Gäste herzlich begrüßt. Beide Bürgermeister, Immo Barkawitz von der Gemeinde Zschaitz und Dirk Schilling von der Gemeinde Ostrau, zogen einen sehr interessanten Jahresrückblick und zeigten Schwerpunkte für das Jahr 2017 auf. Im Anschluss wurde eine gute Idee fortgesetzt, die Auszeichnung von 3 Firmen zur "Firma des Jahres" und von 3 Vereinen zum "Verein des Jahres"  und erstmalig von 3 Bürgern zum "Bürger des Jahres". Alle Gäste fanden es wieder eine gute Sache. Nach weiteren kulturellen Beiträgen vom Bläserquartett gab der Vorsitzende das Buffet frei. Das gesellige Beisammensein ging weit in den Abend hinein. Der Neujahrempfang wurde von allen positiv bewertet und die Teilnehmer freuen sich schon auf die Veranstaltung im Jahr 2018.

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BDS Sachsen auf der Karrierestart Dresden 20. -22.01.2017

„Zukunft selbst gestalten“ – unter diesem Motto fand dieses Jahr die 19. KarriereStart  Messe vom 20. – 22. Januar 2017 in Dresden statt. Der Bund der Selbständigen Sachsen stand interessierten Messebesuchern als Ansprechpartner zum Thema Existenzgründung, Selbständigkeit und zur betrieblichen Integration von Geflüchteteten zur Verfügung.

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